1. die Begleitung: diesmal waren wir mit Pascals Eltern da
2. die Reise: wir haben einen Weg im Peruaner-Zug gemacht (den andern auch wieder im touristischen)
3. der Berg: wir haben diesmal den Machu Picchu montana erklommen, letztes Mal war es der Huayna Picchu
Wir sind am Freitag nach Ollantaytambo gefahren, wo wir ein Hotel reserviert hatten. Ida hat sich riesig gefreut "aufs Hotel".
Am Nachmittag sind wir noch die Festung in Ollantaytambo anschauen gegangen. Für uns war es auch das erste Mal.
Am Samstag Morgen sind wir um 6 auf den Zug. Zwischen Ollantaytambo und Aguas calientes verkehren 2 Arten Züge: Touristenzüge, die 50 Dollar und mehr kosten pro Weg und Peruaner-Züge, wo man 10 Soles bezahlt. Der Hauptnachteil der Peruanerzüge sind die Abfahrtszeiten. Da müsste man schon um 4.30 am Bahnhof stehen und kann erst abends um 21.50 zurück. Wir haben einen Kompromiss gemacht und haben nur auf dem Rückweg den "tren nacional" genommen.
Eigentlich war ich ja überzeugt gewesen, dass man mit unserer Aufenthaltsbewilligung gar nicht mit dem Peruanerzug fahren kann. Das hatten sie mir nämlich letztes Jahr versichert. Aber dies ist einmal mehr Peru: Keine Auskunft ist definitiv, keine Regel fest. Man kann immer feilschen. Schreibe ich mir zum 100sten Mal hinter die Ohren!!
Machu Picchu ist auch zum zweiten Mal noch eindrücklich. Unter viel Bewunderung und Anfeuerung haben wir unsere 2 Kinder auf den Machu Picchu Montana getragen. Ausser in der Schweiz wandert wohl niemand mit Kindern? Auf dem Ministerio de Cultura hier in Cusco hatten sie mir gesagt, dass die montana viel flacher und einfacher sei als der Huaynapicchu. Ich hatte da automatisch angenommen, dass sie auch weniger hoch sei. War aber nicht so. Und das mit dem flacher fand ich also auch nicht. Ca 600m gings hoch. Und dann wieder runter. Ich spüre heute (2 Tage später) noch meine Wädli. Das Runtersteigen mit Ida am Rücken war schon streng, Die Aussicht war aber super. In alle Richtungen.
| die ersten paar Meter ist sie selber gelaufen. An Grossdädis Hand. |
| Raphi macht Pause |
| Aussicht vom Gipfel |
In Aguas calientes gabs danach noch ein Znacht beim Indio feliz (ein französisch-peruanisches Restaurant mit sehr guter Küche), das uns das Warten auf den späten Zug verkürzt hat. Die Zugreise war heiss und viiiieeel länger als auf dem Hinweg, aber wir sind gut in Ollantaytambo angekommen und bald müde ins Bett gefallen.
| ida und pascal schlafen im zug |
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