Unser erstes CADEP-Jahr, das ja kein ganzes war, haben wir gestern nach einer intensiven Woche abgeschlossen. Für Pascal waren Montag bis Mittwoch sehr streng, da er fast alleine die Jahresevaluation organisiert und durchgeführt hat. In 3 Tagen hat die ganze CADEP-Belegschaft unter seiner Leitung die Arbeit in den Projekten, Programmen und als Institution kritisch angeschaut und beurteilt und die Resultate dann mit den Schlussfolgerungen der Evaluation 2012 verglichen. Obwohl er natürlich alles sehr gut vorbereitet hatte, gab es ganz vieles, das dann anders kam, vorallem auch, weil die Peruaner wirklich kein "Gschpüri" haben für Zeit und sich immer wieder in endlosen Reden verlieren, die zu absolut nichts führen.
Für mich war es aber auch streng, da Idas Krippe diese Woche schon nur noch so halb offen hatte, d.h. man konnte die Kinder nur von 9 bis 12 da lassen und Cristina, Idas Betreuerin, war schon nach Spanien geflogen für Weihnachten und konnte Ida drum nie länger nehmen...
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| Aufmerksam oder weniger aufmerksam... |
Die gemeinsamen Mittagessen an diesen Sitzungstagen sind für uns auch immer ein bisschen eine Herausforderung, weil die Zusammensetzung der Mahlzeit (wie auch schon beschrieben) einfach nicht so unsere ist. Und das dann 3 Tage hintereinander...
Am Donnerstag fand dann das offizielle Weihnachtsfest der CADEP statt. Dazu sind wir schon morgens um 9 (naja, es war dann eher halb 11) in ein peruanisches Landrestaurant gefahren. Wir haben Volleyball, Fussball und Geschicklichkeitsspiele gespielt und danach auch viiieeeel gegessen. Die meisten hatten ihre Kinder, manche auch Partner mitgenommen. Dazu ein paar Bilder:
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| Getting ready für das Rennen mit zusammengebundenen Beinen und Löffel mit Zitrone drauf im Mund...(Pascals Team hat übrigens gewonnen!!) |
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| Wer isst am schnellsten? |
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| Wir nehmen uns lieber Zeit mit Znüni |
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| CADEP-Krippenspiel Sketch |
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| Die Ladies haben sich in Schale geworfen für das ernsthaftere Krippenspiel |
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| Die Direktorin Carmen zündet feierllich die 4te Kerze an |
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| Für uns gabs Trucha zum Zmittag |
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| Das Finale: Eine maskierte Truppe (Ida hat sich sofort versteckt vor den Masken) fängt den Tanz an, es kommen Schaumsprühdosen und Luftballons zum Einsatz.. |
Am Freitag war dann nicht mehr viel los. Die meisten sind schon gar nicht mehr aufgetaucht. Pascal wurde nochmals hergerufen um seine "Canasta" abzuholen. Es ist hier so Brauch, dass ein Unternehmen all seinen Angestellten zum Jahresabschluss einen "Korb" mit Esswaren schenkt. Das ist dann aber nicht so ein herziges Spezialitätenkörbli mit besonders feinen Sachen drin, sondern in unserem Fall war es ein Sack - ähnlich einem Jutesack von Samichlaus, nur aus Plastik - voll mit Grundnahrungsmitteln wie zum Beispiel einem 5kg-Sack Reis, 3 kg Spaghetti, einer 5Liter-Flasche Bratöl, einem Liter-Topf Billiggomfi, einem 6er-Pack Dosenmilch.....etc. Ausser den 2 Kilo-Panetones (die Peruaner sind übrigens überzeugt davon die Erfinder der Panetones zu sein. Kann mir jemand sagen, ob das stimmt? Mir scheint es sehr unwahrscheinlich...) haben wir bisher alles im Büro zwischengelagert, da wir noch zum Spanischunterricht mussten. Und der Sack wiegt ja locker 15kg!!
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| Ida und die Panetons (essen tut sie aber grad Gomfibrot zum Zmorgen) |
Jetzt freuen wir uns auf jeden Fall auf die Ferien!! Am Mittwoch geht's ab nach Ecuador!!
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